Der Jahresanfang ist ein guter Moment, um kurz stehenzubleiben und sich zu fragen: Was kommt auf uns zu, und wie gehen wir es an. Genau dieses Bedürfnis war bei unserem Neujahrsempfang in der Schulturnhalle deutlich zu spüren. Über 50 Gäste haben den Abend mitgetragen. Der Saal war voll, die Gespräche waren offen, und man merkte schnell, dass viele nicht nur Informationen suchen, sondern auch Einordnung und Orientierung.
Im Mittelpunkt stand ein Gedanke von Felix Senner, der den Ton des Abends gut trifft: agieren statt reagieren. Gerade in der Kommune entscheidet sich, ob Politik als verlässlich erlebt wird. Nicht als Schlagzeile, sondern im Alltag. Bei Wegen, die funktionieren müssen. Bei Projekten, die solide geplant werden. Bei Entscheidungen, die erklären, warum etwas geht und warum anderes warten muss.
Strukturwandel lässt sich nicht verordnen. Er wird vor Ort gestaltet, gemeinsam mit den Menschen, den Vereinen, dem Handwerk, der lokalen Wirtschaft, den Ehrenamtlichen. Haltung zeigen heißt dabei nicht, laut zu werden. Es heißt, Verantwortung zu übernehmen, Prioritäten zu klären und auch dann verbindlich zu bleiben, wenn es kompliziert wird.
Ein besonderer Dank gilt allen, die diesen Abend möglich gemacht haben: den Helferinnen und Helfern im Hintergrund, allen Gästen fürs Dabeisein und Mitdiskutieren, und ganz besonders dem Volx Trio aus Neusäß für die musikalische Unterstützung, die dem Empfang die passende Atmosphäre gegeben hat.
Der Neujahrsempfang war ein guter Auftakt. Wenn du Lust hast, dich einzubringen oder einfach erst einmal ins Gespräch zu kommen, melde dich gern. Wir freuen uns auf den weiteren Austausch im Jahr 2026.
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